Was jedem Besucher auf Samos sofort auffällt ist die große Zahl der Klöster, Kirchen und Kappellen in den Orten oder einfach irgendwo am Wegesrand hoch über
dem Meer. Die Klöster der Insel wurden alle erst nach der Wiederbesiedelung von Samos im 16. Jahrhundert gegründet. Die meisten von Ihnen können auch von Touristen zu den Öffnungszeiten besucht
werden. Ab Mittag bis ca 17.00 sind die meisten dann geschlossen um erst wieder gegen frühen Abend max. 2 Stunden den Besuchern offen zu stehen. Bitte halten Sie sich unbedingt an die strengen orthodoxen
Bekleidungsvorschriften und verlassen Sie das Kloster nie ohne eine kleine Spende zu hinterlassen oder eine Kerze zu kaufen um diese dann anzuzünden.
Immer wieder trifft man in Kirchen und Klöstern auf den Begriff der Ikone. Darunter versteht man gemalte oder geschnitzte Bilder von Heiligen oder Darstellungen von
bilischen Szenen. . Einfache und oft relativ kitschige Nachbildungen sind beliebte Souvenirs, die Ausfuhr der Originale ist aber wegen der Seltenheit und des Wertes nicht gestattet. Auch heute noch
werden Ikonenmaler in Kirchen tätig und folgen dabei uralten Malvorschriften. Dabei steht nicht die künstlerische Freiheit im Vordergrund der Kunst sondern die strenge Einhaltung der byzantinischen
Formenvorschriften. Bei der Verehrung der Ikonen wird nicht ein Bild angebetet sondern man nimmt Kontakt auf zum Dargestellten da er in diesem Moment eins mit dem Bild wird und quasi in diesem Augenblick
selbst zugegen ist. In den Kirchen und Klöstern von Samos findel man noch viele andere Kostbarkeiten die aber oft nur zu bestimmten Anlässen oder religiösen Festen wie Ostern zu sehen sind.
Wer mit offenen Augen durch die Insel fährt entdeckt viele kleine Klöster oder Kapellen bei denen kein Mensch zu sehen ist. Früher öffentlich zugänglich
sind diese heute meist verschlossen. Aber bereits von Außen bieten diese Gebäude oft einen bezaubernden Anblick wie diese Minikapelle irgendwo am Wegesrand an der Westküste. Um diese Seite nicht zu
überfrachten haben wir die kurze Vorstellung der Klöster auf zwei extra Seiten gestellt: